Unser Himmelsgewölbe
Der Blick zum Himmel fasziniert uns Erdlinge seit je: In Schöpfungsmythen, Jenseitsvorstellungen, Literatur und Kunst wird die Wichtigkeit des Firmaments für uns Menschen beschrieben.
Die heutige Wissenschaft dringt weit ins Weltall vor, doch die beleuchtete Nacht hindert uns am Betrachten des Firmaments. So hat die Funktion der Gestirne als Uhr und als Jahreseinteilung an Bedeutung verloren, die Sternbilder sind in Vergessenheit geraten.
Im 1. Teil des Referats suchen wir in den ältesten Zeugnissen nach Spuren, wie der frühere Mensch sein Himmelszelt gesehen hat. Jahreslauf, Bauernregeln und alltägliche Wörter erinnern an ein früheres Verständnis des Himmels.
Der 2. Teil beschäftigt sich damit, wie sich die Menschen den Himmel mit Gestalten ihrer Mythen füllten. Heute sind diese Geschichten in den Hintergrund gerückt, ihr Zauber aber ist geblieben. So wünschte sich der römische Dichter Ovid nichts mehr, als zu den Gestirnen getragen zu werden, wohin viele seiner Figuren nach vollbrachten Taten versetzt worden waren.
Margrit Joelson, Dr. phil., pensionierte Gymnasiallehrerin