Theologie: Zwischen Friedenshoffnung und Kriegsleid

Die Geschichte der Menschheit ist seit Jahrtausenden immer wieder durch Krieg und Gewalt bestimmt und geformt worden. Ebenso sind viele Erzählungen der Bibel im Alten wie im Neuen Testament durch kriegerische Ereignisse geprägt. Eingeklemmt zwischen den Grossmächten des Alten Orientes und der Antike, ob Pharaonen, Assyrer oder Alexander der Grosse, erlitt das Alte Israel unzählige Feldzüge und das Neue Testament entstand unter den Bedingungen des Imperium Romanum. Die biblischen Texte spiegeln so vielfältige Kriegsereignisse, zugleich formulieren sie grosse Friedenshoffnungen. Im Kurs beschäftigen wir uns mit so bekannten biblischen Kriegs-Erzählungen wie David und Goliat ebenso wie mit den gewaltigen Friedenshoffnungen des Alten wie des Neuen Testamentes. Wie wird das Kriegsleid geschildert? Wie sind biblische Texte zu verstehen, die von einem gottgefälligen Krieg sprechen oder zur Rache aufrufen? Was ist gemeint, wenn Schwerter zu Pflugscharen geschmiedet werden sollen? Wie stellt sich die jüdisch-christliche Tradition einen Frieden vor? Oder kann es einen gerechten Krieg geben?

Im Kurs werden exemplarische biblische Texte zu Krieg und Frieden diskutiert und in ihre biblischen und historischen Zusammenhänge eingeordnet. Dabei kommen auch heutige Fragestellungen zum Umgang mit Krieg und Frieden zur Sprache.

Début du cours
Je 22.10.2026 18:15
7 x
Formateur/trice
Stefan Wälchli
Nombre de places
7 - 25
Prix
Standard 245.00
Lieu

Unitobler
Lerchenweg 36
3012 Bern