Brasilien – Land für die Landlosen

In Brasilien wird immer mehr fruchtbares Ackerland an ausländische Investoren verkauft oder verpachtet (Land-Grabbing) und in Monokulturen und in Weidegebiete für die Rinderzucht umgewandelt. Natürliche Ökosysteme werden zerstört, einheimische Bauern verlieren ihren Boden, die Nahrungsmittelproduktion ist rückläufig, Hunger und Armut breiten sich aus.

Dagegen opponiert die Landlosen-Bewegung MST (Movimento sem terra). Sie besetzen Grundstücke, die nur der Spekulation dienen.

Wir erlebten, wie 200 Familien ein Stück Land besetzen – vom Kleinkind bis zu den Grosseltern – und haben das in einem Film dokumentiert.

Filmvortrag mit Einleitung, Film und Diskussion

Dauer: ca. 80–90 Minuten

Ein Film von Lotti und Josef Stöckli

Wir sind ein Filmemacher-Ehepaar und realisieren Dokumentarfilme, die sich vor allem mit ökologischen und sozialen Aspekten befassen. Unsere ursprünglichen Berufe sind Sekundarlehrer phil I (Josef) und Dolmetscherin für Spanisch und Portugiesisch (Lotti). Seit 30 Jahren sind wir als freischaffende Filmemacher tätig.

Wir lebten 10 Jahre in Lateinamerika und so sind einige unserer Film-Themen dort beheimatet.


Dieser Kurs findet statt im Rahmen des Projektes «Glück der Genügsamkeit: Suffizienzbildung an den Volkshochschulen»


Début du cours
Ma 27.10.2026 20:00
Formateur/trice
Lotti und Josef Stöckli
Nombre de places
5 - 50
Lieu

Primarschulzentrum Aeschi
Alleestrasse 3
3703 Aeschi bei Spiez