EXKURSION: SCHWEIZERISCH-JÜDISCHE GESCHICHTE IN LENGNAU
Im Surbtal sind noch heute viele Spuren jüdischen Lebens sichtbar. Um 1850 hatten die beiden Dörfer grosse Anteile jüdischer Wohnbevölkerung.
Wir besuchen die Synagoge Lengnau und gehen auf dem Jüdischen Kulturweg zum Friedhof Endingen/Lengnau. Die Grabsteininschriften erzählen Lebensgeschichten aus mehr als drei Jahrhunderten seit der Errichtung des Vorgängerfriedhofs. Wir wandern ins «Judendorf» Endingen, wo einst zahlreiche Viehhändler wohnten. Die Synagoge dort ist ein repräsentatives Gebäude, das noch heute vereinzelt für Hochzeiten und Gottesdienste genutzt wird. Es wird die Rede sein von den «Kupfer»-Guggenheim und den Vorfahren von Bundesrätin Ruth Dreifuss, vom langen und mühseligen Kampf um rechtliche Gleichstellung und vom Überfall der Siggenthaler Bauern im Jahr 1802 (siehe auch Kurs Nummer 2018).
Programm:
Treffpunkt Postauto Haltestelle Lengnau-Brücke 11.20 Uhr (Winterthur ab 9.52 Uhr, Anreise individuell)
Blick in Synagoge Lengnau (Bau 1847): Baugeschichte, Ansprache Augustin Keller, Seminardirektor,
Doppelhäuser in Lengnau
12.00 Uhr Wanderung zwei Kilometer oder mit Auto zum Friedhof
12.30 Uhr Treffpunkt Eingangstor Osten: Friedhof Endingen-Lengnau, Führung eine Stunde: Gräber Rabbinerfamilie Ris, Grabsteine Judenäule 17. Jh. (gerettet 1954)
13.30 Uhr Wanderung nach Endingen
14.00 Uhr Treffpunkt vor Synagoge Endingen (Bau 1852), Führung im Inneren
ca. 15.00 Uhr Ende und Rückreise
Für die Exkursion benötigen Sie gutes Schuhwerk und eine Kopfbedeckung für Männer (zb. Baseball cap), Rucksackverpflegung.
Max. Teilnehmer: 25.