Wer bestimmte den wahren Glauben?
Mit Konstantin, der 312 römischer Kaiser wurde, begann der Aufstieg des Christentums zur politischen Macht. Für manche markiert dies den Beginn eines goldenen Zeitalters, für andere den Niedergang urchristlicher Ideale. Die enge Verbindung von kirchlicher und staatlicher Macht führte zu einer blühenden Kultur, aber auch dazu, dass aus Verfolgten Verfolger wurden. Wie entstand diese Verbindung von Kirche und Staat? Was bedeutete sie für die Glaubensfreiheit? Wie wurden Konflikte ausgetragen? Der Vortrag zeigt auf, wie das «Konstantinische Zeitalter» Europa geprägt hat und bis heute nachwirkt.